Über mich

Ich wurde im Jahre 1958 in Sizilien geboren. Meine Familie war nicht wohlhabend, sodass ich bereits in meiner Jugendzeit meine Familie durch kleine Nebenjobs finanziell unterstützen musste. Ich wurde auch sehr früh mit dem Gesetz der Straße konfrontiert, somit nutzte ich diese Erfahrung, um zu verstehen, wie Gewalt auf dieser Ebene funktioniert. Ich lernte mich instinktiv zu verteidigen und Gewaltsituationen zu vermeiden, Erfahrungen aus der sozialen Gewalt zu verinnerlichen und zu verstehen. Dominanz kämpfe, Disziplinarmaßnahmen, Territorialverteidigung und gruppendynamische Prozesse waren tägliche Handlungen innerhalb unserer Clique. Diese Zeiten prägten meinen Charakter und ich lernte zu verstehen, dass Gewalt nicht grundlos geschieht, sondern dass Gewalt bestimmten Rituale und Regeln folgt, Ursachen hat und Folgen nach sich zieht.
Meinen ersten Kontakt mit einer Karateschule habe ich mit 13 Jahren gehabt. In meinen jungen Jahren praktizierte ich die sportliche Facette des Karate, um dem Drang, mich ständig mit anderen messen zu wollen und zu erfüllen. Diese Erfahrung gab mir Sicherheit und ein gewisses Selbstvertrauen. Ich folgte diesem Weg (Wettkampf-Karate) bis ins Alter von 34 Jahren. Die Erfahrungen die ich, wehren diese Zeit sammelte, waren enorm. Dennoch hatte ich immer noch ein Gefühl von Unvollkommenheit weil ich spürte die unterschied zwischen die Wettkampf- Situation (Eine Duell in eine Fairness Konntest mit Regeln) gegenüber der Straßenkampf (Selbstverteidigungssituationen in eine Reale konntest).

Natürlich werde auch im meine Karate Training die Sportliche Facette und die Wettkampf Karate Training unterrichten, dennoch erkläre meine Schüler die unterschied von Karate-Sport zu Selbstverteidigungsorientiert Karate Training.

Die traditionellen Kampfsportarten haben ihre Wurzel oft in längst vergangenen Epochen und fremden Kulturen. Mir wurde jedoch mit der Zeit klar, dass die auf diesen Wurzeln basierenden Sportarten ganz unterschiedliche Grundideen beinhalten, die zum Teil stark von den reinen Selbstverteidigungsgedanken abweichen. Was früher in fernöstlichen Ländern in den traditionellen Kampfkünsten der im Alltag diente, ist heute nur noch schwer anwendbar, da sie z. B nicht an das moderne Rechtssystem angepasst sind. Selbstverständlich ist die Fähigkeit, eine Kampfkunst wie Karate zu beherrschen ist ein großer Vorteil, wenn Sie wissen, wie Sie diese Fähigkeit in einer Notwehrsituation einsetzen können und vor allem die rechtlichen Grenzen in der Notwehr kennen.
Ich nahm diese Erkenntnisse wahr und gleichzeitig bleibe ich meinem Karate-Weg treu und weiterhin die Philosophische, Spirituelle und Sportliche pflege, Karate Lehrgänge teilnehmen usw.   Ich nehme regelmäßig an selbstverteidigungsorientierte Lehrgänge  teil und die erlernten Kenntnisse an mein Karate Training anzupassen und aufzubauen.
Heute, als Karate Trainer und geprüfter Prävention, Deeskalations- und Selbstverteidigungstrainer  die Zielsetzung meinen Unterrichten und Lehrgängen ist:

Ich will, dass die Schüler meines Dojos und die Besucher meiner Lehrgänge im Alltag sicher sind!

Mit Einsicht
Giuseppe (Pippo) Proietti